Nibe split 12 KW und Photvoltaik

In diesem Forum wird das Thema Photovoltaik ausgiebig behandelt - Von der Funktion dieser Solarenergienutzung bis hin zu den Kosten und einer möglichen Förderung vom Staat.
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Bialbero
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Nibe split 12 KW und Photvoltaik

Beitrag von Bialbero » 04.11.2015, 21:55

Hallo liebe Forummitglieder,

als Neuling habe ich zunächst mal versucht durch lesen einiges selber zu verstehen bzw. mir anzueignen. Klappt leider nicht so schnell wie ich es mir gewünscht habe.
Kurz zu uns (Meine Frau und ich):

Wir werden kommendes Jahr eine DHH in Massivbauweise mit etwa 130 m² bauen. Diese sind auf zwei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss verteilt. Zusätzlich gibt es einen Keller. Wir nutzen Fussbodenheizung.
Die Dämmung ist ordentlich (36 cm Wände); es gibt eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung; als Wärmepumpe setzen wir eine Nibe split 12 KW mit 270 Wasserspeicher ein. So sieht das Angebot von unserem Bauträger aus. Damit sollten wir KfW 55 geeignet sein. Unser Dach ist mit einer Dachschrägen von 35 ° angedacht.
Wir würden nun gerne noch Photovoltaik nutzen. Ich habe von einem Fachbetrieb ein sehr interessantes Angebot bekommen. Es beinhaltet 20x Solarmodul SOLARWATT 60P, 260 Wp
(inkl. Montagesystem und Kabel), 2x SOLARWATT Systemwechselricher SG 3010, 1x SOLARWATT Energy Manager pro, 1x MyReserve (4,4 kWh), 1x Dimplex DHW300D+, 1x SOLARWATT Wärmepumpen Kit, 1x Plugwise Starter Set .
Die Wärmepumpe Dimplex DHW 300D+ scheint nur zur Warmwassererzeugung genutzt zu werden?!? Sie hat auch eine recht geringe Leistung (1,7 kW)?!? Da dieses Paket recht stark gefördert wird (10000 Häuser Bayern) ist der Anschaffungspreis mit etwa 7300 € recht gering.
Meine Frage nun: Wenn die Wärmepumpe nicht für die Heizung des Gebäudes ausgelegt ist, dann müssten wir bei unserer Wärmepumpe bleiben, würden denn dann die 20 Solarmodule trotzdem genug Strom erzeugen können, dass die Wärmepumpe ausreichend versorgt würde. Oder ist die Photovoltaik-Anlage hoffnungslos unterdimensioniert? Mir ist klar, dass keine Pauschalaussagen gemacht werden können, da auch die Situation abhängig von der Sonneneinstrahlung etc sind. Aber ist es abwegig mit der Solarmodulfläche von etwa 33,5 m² in Südausrichtung die Wärmepumpe autark zu betreiben?

Viele Grüße,

Mirko Bier

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Socko
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Re: Nibe split 12 KW und Photvoltaik

Beitrag von Socko » 05.11.2015, 10:29

20x260=5200wP also bei knallender Sonne im SOMMER. Für die WW-Bereitstellung kann es reichen. Was erwartet ihr von PV? Das ist eine ganz normale Rechnung. Wann soll sich das bezahlt machen?
Gruß

Socko

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