Frage zum Energieverbrauchskennwert! Werkann mir helfen!

Hier geht es um den verbrauchsorientierten / bedarfsorientierten Energieausweis (Energiepaß) – Kosten, Formulare, Energieeinsparverordnung (EnEV), usw.
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gecko14333
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Frage zum Energieverbrauchskennwert! Werkann mir helfen!

Beitrag von gecko14333 » 28.11.2010, 15:27

Hallo zusammen,

ich bräuchte dringend mal Hilfe. Ich möchte ein Reiheneckhaus kaufe und kenne mich mit dem Energieverbrauchswert überhaupt nicht aus.

Wer kann mir bitte sagen, wie gut oder schlecht die u.g. Daten sind?

Baujahr: 1982
Qualität der Ausstattung: Gehoben
Heizungsart: Zentralheizung
Befeuerungsart: Öl
Energieausweistyp: Energieverbrauchskennwert
Energieverbrauchskennwert: 209,00 kWh/(m²*a)
Energieverbrauch für Warmwasser enthalten: Ja

Vielen herzlichen Dank!

Gruss

robinhood
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Re: Frage zum Energieverbrauchskennwert! Werkann mir helfen!

Beitrag von robinhood » 01.02.2011, 16:46

Es gibt Energieberater vor Ort, ab 25 EUR einmalig. Die Beratung wird vom Staat subventioniert, so dass nur noch ein kleiner Teil der Beratungskosten getragen werden muss.

Bei Ölheizung empfehle ich dringend Ersatz mit anderen Heizungsmethoden. Auch der Umbau wird staatlich gefördert. Das ermittelt der staatlich zertifizierte Energieberater.

Viele Grüsse
Jürgen Eiselt
Energie-Effizienzberater

Carolinchen
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Re: Frage zum Energieverbrauchskennwert! Werkann mir helfen!

Beitrag von Carolinchen » 12.08.2011, 14:59

Da sich die Anforderungen jährlich ändern, empfehle ich auf Verbraucherportalen sich ständig up-to-date zu halten. Auch um eine seriöse Energieberatung zu erhalten, brauch man die richtigen Energieberater. Der Begriff Energieberater ist in dieser hinsicht kein geschütztes Siegel und kann missbraucht werden.
Um auf der sicheren Seite sollte man die Referenzen des Beraters beachten und das subjektive Gefühl der Beratung auf sich wirken lassen.

Für mehr Infos rum darum gibts auf www.energie-sparhaus.de Möglichkeiten sich zu erkundigen.

Lieben Gruß

Solarier
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Re: Frage zum Energieverbrauchskennwert! Werkann mir helfen!

Beitrag von Solarier » 13.08.2011, 08:44

Das ist leider sehr richtig.
So wie es Pfuscher bei Ärzten, Köchen, Lehrer, u.s.w. gibt, ist gerade dieser Berufstand nicht gerade mit einem gleichmäßig hohen Niveau gesegnet.

Da es sich auch heute, trotz Zuschüssen, nicht so gut leben lässt, sind Viele nebenbei auf Verkaufen angewiesen und vermitteln den unkritischen Kunden dann Wärmepumpen, BHKW´S, Elektroheizung, u.s.w.

Wie auch bei Solaranbietern und anderen speziellen Bereichen kann man den Berater aber auch mit gezielten Fragen "checken". Kommen dann typische, auswendig gelernte Plattitüden in die eine oder andere Richtung, hat man nicht den richtigen erwischt.

Da die Ausgangsfrage nicht beantwortet wurde, erlaube ich mir das - obwohl sich die Sache sicherlich schon erledigt hat:

209 kWh pro Jahr auf den Quadratmeter liegt genau im Mittelfeld. D.h. damit aber nicht, dass das gut ist. Ab 150 wird normalerweise jeder Energieberater zu entsprechenden Maßen raten. Da man mit einem Passivhaus (je nach Standard) heute um Null liegen kann, ist also noch viel Luft.

Etwas unglücklich ist bei diesem Wert, dass die Warmwasserbereitung darin enthalten "sein soll". Denn während ein Haus vorrangig durch seine Bauweise und den Standort (örtliches Klima) und etwas geringer durch das spezifische Wohn/Heizverhalten beeinflusst wird, gibt es u.U. beim Warmwasser-Gebrauch extreme Unterschiede, weshalb ein und dieselbe Warmwasser-Solaranlage, am selben Standort, bei unterschiedlichen Nutzerfamilien auch ganz unterschiedliche Deckungsraten erreichen kann.

Somit ist dieser Wert vorm Vorbesitzer auf den Käufer kaum übertragbar...

http://www.oeko-energie.de/energieberatung/index.php
Erste Inselanlage 1988, professionell arbeitend seit 1997. Erste Netz-Anlage 1998. Bis heute über 1.000 Insel- und Netz-Solarstrom-Anlagen geplant und realisiert - weltweit.

kochdeckel
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Re: Frage zum Energieverbrauchskennwert! Werkann mir helfen!

Beitrag von kochdeckel » 15.09.2011, 00:05

robinhood hat geschrieben:Es gibt Energieberater vor Ort, ab 25 EUR einmalig. Die Beratung wird vom Staat subventioniert, so dass nur noch ein kleiner Teil der Beratungskosten getragen werden muss.

Bei Ölheizung empfehle ich dringend Ersatz mit anderen Heizungsmethoden. Auch der Umbau wird staatlich gefördert. Das ermittelt der staatlich zertifizierte Energieberater.

Viele Grüsse
Jürgen Eiselt
Energie-Effizienzberater

Hallo an Euch,
ich hoffe,ich bin hier richtig,um meine Frage beantwortet zu bekommen.
Wir bauen in kürze ein Haus und die Hausbaufirma hat uns folgende WP zur auswahl gegeben :
Wärmepumpe der Firma tecalor THZ 303 sol oder eine THD 400
Welche sollen wir nun nehmen?
Die eine ist mit dezentraler Belüftung und zentraler Entlüftung ( THD 400 )
die Andere ohne dezentraler Belüftung.
Wir haben ca. 140 qm und planen einen Kamin
Die Heizlast ist mir noch nicht bekannt,aber ich denke so 5 kw
Es ist kein Energieefizienshaus.Zweifach Verglasung,Die Außenwände des Hauses werden massiv und Stein auf Stein in Poren-betonbauweise mit einer Stärke von 30 cm, entsprechend dem Nachweis des Energiebedarfsausweises (Wärmeschutz), errichtet.
Ich hoffe,das ist genügend Info für Euch und es könnte mir jemand helfen.
Vielen Dank im Vorraus und Beste Grüße

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